Ausflug ins Elsass
Ein kurzweiliger Ausflug: Am 17. und 18. August 2010 reiste der IWC Zürich ins Elsass.
Dass es im Elsass auch einsame und nebelverhangene Berge gibt, erlebte die Gruppe auf der Fahrt über den «Grand Ballon d’Alsace» nach Le Markstein in luftiger Höhe. Die Gesichter hellten sich auf, als die Ferme-Auberge Treh erreicht war und uns in der gemütlichen Gaststube ein typischer Imbiss serviert wurde. In ihren Gastwirtschaften verkaufen die Bauern auch erfolgreich ihre Produkte, vor allem die verschiedensten Arten von Würsten und den streng riechenden Münsterkäse. Zum Glück war der von unseren Damen erstandene Käse luftdick verpackt…
Nach der Fahrt durch die Weinstrasse war die nächste Station Kaysersberg, ein malerisches Städtchen mit bunten Riegelhäusern und Geburtsort von Albert Schweizer. Nach einem kurzen Bummel ging die Fahrt weiter nach Strassburg. Das kleine Hotel Cardinal du Rohan, am Münsterplatz, direkt gegenüber der Kathedrale gelegen, bot uns eine gediegene Unterkunft. Ein gepflegtes Nachtessen erwartete uns in der berühmten Maison Kammerzell, einem mit Skulpturen reich geschmückten Haus, dessen Anfänge ins 15. Jahrhundert zurückreichen und das von vielen Franzosen als eine der schönsten Brasserien überhaupt bezeichnet wird. Zu nächtlicher Stunde unternahmen die einen noch eine Bootsfahrt durch die Kanäle von Strassburg, während die anderen ins Hotel zurückkehrten und zur Musik von «Son et lumière» bei der nahe gelegenen Kathedrale sanft entschlummerten.
Der frühe Morgen war dem Besuch dieses grandiosen gotischen Bauwerks, dem Bummel durch die vielen kleinen Läden in der Innenstadt und anschliessend einer Fahrt mit dem Mini-Tram durch die Gässlein gewidmet, und zum Abschluss erwartete uns ein feiner Flammkuchen in der «Winstube zuem Strissel». Diese Weinstube existiert seit dem 14. Jahrhundert und ist damit das älteste Restaurant in Strassburg!
Ein eindrücklicher, von den Reiseleiterinnen Denise Meyer und Lisbeth Gnos umsichtig geplanter und durchgeführter Ausflug endete schliesslich wieder dort, wo er angefangen hatte, nämlich auf dem Carparkplatz am Zürcher Sihlquai.
